Heinrich Doblhoff-Dier

Ich heiße Heinrich Doblhoff-Dier, wurde 1956 in Wien geboren, habe in Baden bei Wien die Volks- und Mittelschule besucht und die Matura gemacht. Nach meinem Einsatz als Einjährig-Freiwilliger beim Österreichischen Bundesheer bin ich ins Wiener Priesterseminar eingetreten und habe zunächst zwei Jahre an der Theologischen Fakultät von Wien studiert. Nach einem Auslandsstudienjahr in Tübingen habe ich die beiden übrigen Studienjahre in Wien absolviert und wurde 1980 zum Diakon geweiht. Nach meinem Studienabschluss als Magister der Fachtheologie wurde ich 1981 zum Priester geweiht und habe dann vier Jahre lang im Vikariat Nord als Kaplan beim Aufbau des damals neugegründeten Pfarrverbandes Zellerndorf mitgearbeitet. In meiner Zeit als Seminarist des Wiener Priesterseminars und in meinen ersten Priesterjahren hatte ich in den Sommerferien mehrmals die Möglichkeit bei Fahrten in die Sahara, Jordanien, Irak und die Halbinsel Sinai teilzunehmen und so die Wüste als Ort der Gottes- und Menschenbegegnung kennenzulernen. Dabei habe ich auch zweimal das Heilige Land besuchen können. All das hat sicher auch dazu beigetragen, dass mein Wunsch in der Weltmission mitarbeiten zu dürfen, immer mehr gewachsen ist. Ich wollte Christus in den Menschen hier und in andren Ländern und Kulturen der Welt entdecken und ihnen in Gemeinschaft mit der Kirche dienen. Nach meiner Zeit in Zellerndorf war ich im Vikariat Stadt der Pfarre Allerheiligen drei Jahre lang als Kaplan zugeteilt. Dann habe ich für zwei Jahre im Priesterkolleg Santa Maria dell’Anima in Rom gewohnt und habe auf der Päpstlichen Universität Gregoriana das Lizenziat für Kirchenrecht erworben. In dieser Zeit erhielt ich eine Einladung des Bischofs der Erzdiözese von Portoviejo in Ecuador mitzuarbeiten. Danach war ich im Vikariat Stadt drei Jahre lang der Pfarre Sankt Florian als Kaplan zugeteilt, habe im Wiener Diözesangericht als Auditor mitgearbeitet und auf die Antwort der Wiener Erzdiözese bezüglich meines Einsatzes als Fidei-Donum-Priester (also als Diözesanpriester mit einem Zeitvertrag für die Missionstätigkeit) gewartet und spanisch gelernt. In meinen Ferien habe ich Ecuador besucht und erhielt eine zweite Einladung in Ecuador mitzuarbeiten, diesmal von der Erzdiözese von Guayaquil. Dann wurde ich 1993 mit einem Fünfjahresvertrag von der Erzdiözese Wien für die Missionstätigkeit in der Erzdiözese Guayaquil freigestellt. 1994 wurde ich zum Pfarrer von Salitre ernannt. Dankenswerterweise wurde mein Fünfjahresvertrag von der Erzdiözese Wien viermal verlängert, sodass ich fast 25 Jahre lang als Pfarrer von Salitre, bis Dezember 2018 in der Weltmission tätig sein konnte. Ab Jänner 2019 wurde ich zum Pfarrvikar des Pfarrverbandes Kalksburg-Rodaun-Liesing-Bergkirche bestellt und freue mich, nun wieder in der Erzdiözese Wien, die mit ihren Fidei-Donum-Priestern und auf vielerlei andrer Weise so viel für die Weltmission tut, dienen zu dürfen.

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