Heilige Hemma von Gurk

Heilige Hemma

Vita:

Hemma wurde um 980 in Kärnten als Gräfin von Friesach-Zeltschlach geboren. Sie war mit dem Marktgrafen Wilhelm von der Sann verheiratet. Nach der Ermordung ihres Sohnes durch Bergknappen und dem Tod ihres Mannes gründete Hemma 1036 das Benediktinerkloster Gurk in Kärnten. 1043 wurde die Marienkirche Gurk geweiht. In der Umgebung von Gurk ließ sie fünf weitere Kirchen bauen. Hemma selbst trat als Ordensfrau ins Kloster Gurk ein. Sie überließ ihren reichen Besitz – Kärnten, die Untersteiermark, Krain – dem Kloster und ihre Güter dem Bischof von Salzburg. (Aus diesem Dotationsgut wuchs das Benediktinerkloster Admont im Ennstal, 1074 von Erzbischof Gebhard von Salzburg errichtet.)
Hemma starb 1045 im Kloster. Ihre Reliquien kamen dann 1174 in die große Krypta der Kathedrale von Gurk, wo ihre Geschichte auf sechs großen Tafeln dargestellt wird.

Hemma wurde schon früh verehrt und 1287 selig gesprochen. Der Heiligsprechungsprozess wurde 1466 begonnen und erst am 4.1.1938 abgeschlossen.

Darstellung:

Almosen austeilende Matrone mit Kirchenmodell

Gedenktag: 27. Juni

Sei der Erste / Seien Sie der/die Erste, die den Beitrag teilt!