Heiliger Eberhard von Salzburg

Heiliger Eberhard – Vita:

Heiliger Eberhard von Salzburg
Eberhard stammte aus bayrischem Geschlecht, ging in Bamberg zur Domschule, studierte in Paris und wurde anschließend Stiftsherr in Bamberg. 1125 trat er ins Benediktinerkloster Prüfening bei Regensburg ein und wurde dort 1131 Prior. 1138 wurde er Abt des Klosters Biburg, das seine Geschwister über seine Anregung gründeten. 1147 wurde Eberhard einstimmig zum Erzbischof von Salzburg gewählt.
Im Investiturstreit zwischen Papst Alexander III. und Kaiser Friedrich Barbarossa stellte er sich eindeutig auf die Seite des Papstes, blieb aber dennoch ein auch vom Kaiser geschätzter Vermittler. Er söhnte das Domkapitel von Salzburg mit den Klöstern Högelwerd und St. Peter aus. Im Greisenalter und schon schwer krank reiste er 1164 in die Steiermark und schlichtete einen Streit zwischen dem Marktgrafen und einem Schlossherrn. Auf dem Heimweg starb er im Zisterzienserkloster in Rein.

Der Heilige war ein eifriger Marienverehrer und beseelt von Nächstenliebe. Er war wohltätig und bemühte sich um ein sittlicheres Leben des Klerus. Eberhard wurde schon bald als Heiliger verehrt, der im 15. Jahrhundert eingeleitete Seligsprechungsprozess wurde aber nie zu Ende geführt.

Darstellung:

Als Bischof, der an Arme Brot austeilt.

Gedenktag: 22. Juni

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