Maria Lichtenegger

Maria Lichtenegger

Vita:

Maria Lichtenegger wurde am 4.8.1906 in St. Marein (Steiermark) geboren. Sie war das einzige Kind einer angesehenen Tischlerfamilie und zeichnete sich bereits von früher Kindheit an durch ein Leben in vorbildlicher Frömmigkeit und Reinheit aus.
Selbstlosigkeit, Bescheidenheit, Demut, Sanftmut waren ihre vornehmsten Wesenszüge. Sie besuchte die Volksschule ihres Heimatdorfes und erbrachte überdurchschnittliche Leistungen. Nach der Schulentlassung arbeitete sie im elterlichen Haus als Helferin mit. Sie übte wohltuende Nächstenliebe gegen Arme und Notleidende, förderte das Werk des Glaubens und die Verehrung Mariens. Sie sammelte eifrig Almosen für die Missionen und verbreitete katholische Zeitungen. Schon sehr früh legte das in dem kleinen Ort und weit darüber hinaus allgemein beliebte Kind das Gelübde der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen ab. Im Mai 1923 erkrankte Maria, nachdem sie bereits längere Zeit Todesahnungen gehabt hatte, an einer schweren Nervenentzündung, der eine Hirnhautentzündung und eine Lungenentzündung sowie partielle Taubheit folgten. Trotz stärkster Schmerzen ertrug sie die Leiden während des zweimonatigen Krankenlagers bis zu ihrem Tod am 8.7.1923 mit großer Geduld und opferte sie für die Mitmenschen besonders die Sünder, auf. Bezeugte Gebetserhörungen wurden den kirchlichen Behörden in großer Zahl mitgeteilt.

Im Jahr 1956 leitete die katholische Kirche den Seligsprechungsprozess ein.

Gedenktag: 9. Juli

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