Jesus Christus für Firmlinge 04

Kapitel 4: Der Beginn des Auftretens Jesu

Bei allen vier Evangelisten steht am Beginn des öffentlichen Auftretens die Begegnung mit Johannes dem Täufer. Bei Matthäus, Markus und Lukas wird die Taufe Jesu berichtet, im Johannesevangelium sagt Johannes der Täufer zu seinen Jüngern: „Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ Diesen Satz kennt man aus der Messe.

Nachdem Jesus von Johannes im Jordan getauft worden ist, öffnet sich der Himmel und Gott spricht: „Das ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Gefallen gefunden“.

Darum glauben auch wir, dass wir von Gott geliebte Kinder sind und dass wir uns das auch von Gott in der Taufe zusagen lassen dürfen.
Auf die Taufe folgt die Erzählung von den Versuchungen Jesu:

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.
Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf ließ der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm.

Diesen Versuchungen bist auch Du ausgesetzt. Natürlich sehen sie bei Dir anders aus als im Leben Jesu. Der zweiten Versuchung (oben auf dem Tempel) erliegt man, wenn man sein Leben oder das Leben anderer absichtlich gefährdet. Zum Beispiel: Wenn man zu schnell und/oder betrunken Motorrad oder Auto fährt, wenn man waghalsige Sprünge mit Skis oder Snowboards oder ähnliche Stunts versucht. Dahinter steht die Versuchung „Trau Dich, Dir kann eh nichts passieren“ – für eine reife Christin und einen reifen Christen ist es wichtig diese Versuchung zu erkennen und ihr zu widersagen, d.h. sich gegen sie zu entscheiden. (Das heißt nicht, dass Gott und Dein Schutzengel Dich nicht beschützen, aber man muss ihnen nicht extra Arbeit machen)

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