Seliger Kaiser Karl

Seliger Kaiser Karl

Vita:

Karl I. Franz Josef Ludwig wurde am 17. August 1887 in Persenbeug geboren und war Großneffe des österreichischen Kaisers Franz Josef I. Am 21. Oktober 1911 heiratete er Zita von Bourbaon-Parma. Aus dieser Ehe gingen 8 Kinder hervor. Nach dem Tode von Kaiser Franz Josef, im November 1916, musste er das schwere Erbe als Kaiser Karl I. von Österreich und König Karl IV. von Ungarn antreten.

Fortan sah er es als seine wichtigste Aufgabe, aus Liebe und Sorge zu seinen Völkern, zu einem Friedensschluss zu kommen. (Aber die erste Bemühung 1917 scheiterte.)

Auch innenpolitisch versuchte er Reformen einzuleiten, besonders im Bereich der Volksgesundheit und Sozialfürsorge.

Nach gescheiterten Friedensverhandlungen mit den USA vollzog sich dann im Oktober 1918 der Zusammenbruch der Donaumonarchie.

Im November dankte Karl I. ab und unterschrieb die Verzichtserklärung. Er verließ mit seiner Familie Österreich und wurde 1921 von den Siegermächten auf die portugiesische Insel Madeira im Atlantik verbannt.

Er verstarb im April 1922. Sein Leichnam wurde in der Kirche do Monte oberhalb der Hauptstadt Funchal beigesetzt.

Bald danach wurde vom Bischof von Madeira und dem späteren Bundespräsidenten Miklas seine Seligsprechung angeregt. Der Seligsprechungsprozess wurde 1954 eröffnet und 2004 erfolgte die Seligsprechung.

Darstellung:

in kaiserliche Insignien gekleidet

Gedenktag: 21. Oktober

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